DER VEREIN

Clubinterne
Richtlinien.

Richtlinien für den Flugbetrieb.

CLUBBETRIEB

Segelflug

Freigaben, Reservierungen und ein fairer Umgang mit der Clubflotte.

Flugzeuge & Freigabe

Nach entsprechender Einweisung stehen den Mitgliedern grundsätzlich alle Segelflugzeuge des Clubs zur Verfügung.

Checkflüge

Zumindest die ersten beiden Starts jeder Saison sind mit einem Fluglehrer durchzuführen – auf der clubeigenen DG-1000S oder mit der Flotte der Alpenflugschule. Anmeldung, gültige Lizenzen und eine Terminabsprache sind erforderlich; ausgegebene Karten kommen zurück zum gelben Startbus.

Neue Flugzeugtypen

Die Einweisung erfolgt durch einen berechtigten Fluglehrer; das Flughandbuch ist vorab im Selbststudium zu lesen. Nach dem Checkflug gilt Erfahrung auf dem Muster aus der Vorsaison weiter. Vor dem ersten Thermikflug sind zwei Platzrunden vorgegeben, eine Landung sollte idealerweise kurz im Gras erfolgen.

Streckenflugfreigabe

Die Freigabe erteilt ein Vorstandsmitglied beziehungsweise der Segelflugreferent. Auf- und Abrüsten müssen sicher beherrscht, ein Rückholer organisiert und der Anhänger auf Vollständigkeit sowie Verkehrstauglichkeit geprüft sein.

Reservierung

Reservierungen sind telefonisch über die Alpenflugschule unter 03684 / 6066 möglich. Vorausplanung ist erlaubt, eine dauerhafte Blockierung über die Saison nicht.

Reservierungsgrenzen

  • An Wochenenden höchstens ein Tag je Flugzeugtyp – außer es besteht keine weitere Nachfrage.
  • Unter der Woche höchstens zwei aufeinanderfolgende Werktage; danach kann ein anderer Typ reserviert werden.
  • DG-1000S am Wochenende höchstens zwei Stunden je Pilot, sofern weitere Nachfrage besteht.

Lehrgänge & Wettbewerbe

Abweichende Reservierungen sind für Lehrgänge und Wettbewerbe nach vorheriger Abstimmung und schriftlichem Antrag an den Vorstand möglich.

Verantwortung

Verstöße gegen die Richtlinien werden im Club besprochen. Fairness und ein verlässlicher Umgang mit Flugzeugen und Reservierungen stehen im Mittelpunkt.

OE-AEP

Motorflug

Betriebsrichtlinien für die Katana DV20 – von der Berechtigung bis zur Pflege.

Sicherer Betrieb

Die Betriebsrichtlinien sind von allen Piloten zu lesen und verbindlich einzuhalten. Sie dienen einem sicheren, reibungslosen Flugbetrieb und einem geordneten Clubgeschehen.

Wer fliegen darf

  • Mitgliedschaft und gültige PPL-Berechtigung.
  • Unterzeichnete Benützungsvereinbarung.
  • Kenntnis des Flughandbuchs und abgeschlossene Einweisung.

3-Monats-Regel

Die Flugberechtigung erlischt drei Monate nach dem letzten Flug mit der DV20. Für Passagierflüge gilt zusätzlich die gesetzliche Vorgabe: Drei Flüge als verantwortlicher Pilot innerhalb der letzten drei Monate auf einem Flugzeug der SEP-Klasse.

Betriebsordnung LOGO

Die Kenntnis der örtlichen Flugbetriebsordnung ist verpflichtend. Vor jedem Flug ist der Name des verantwortlichen Piloten der Betriebsleitung in LOGO bekannt zu geben – möglichst direkt am Start, andernfalls per Funk.

Hangar & Rangieren

Die Maschine ist so weit in die Halle zu schieben, dass Tore und Türen keinen Schaden verursachen können. Die Haube nur am Rahmen und mit gedrücktem rotem Entriegelungsknopf öffnen; beim Ein- und Aussteigen ausschließlich den schwarzen Trittbereich benutzen.

Schäden

Schäden sind sofort zu melden. Das Flugzeug darf nicht weiterverwendet werden, ist zu versperren und mit einer gut sichtbaren schriftlichen Information zu kennzeichnen.

Reservierung & Vorbereitung

Reservierungen sind telefonisch über die Alpenflugschule unter 03684 / 60660 möglich. Jeder Pilot ist zur Vorflugkontrolle laut Checkliste und zur Flugplanung verpflichtet – insbesondere zur Berechnung der Startstrecke.

Versicherung

Der Selbstbehalt beträgt 1000 €. Zusätzlich ist der Schadensfreiheitsrabatt im Schadensfall zu bezahlen.

Tanken, Öl & Pflege

  • Mit halb bis drei Viertel vollem Tank hangarieren; Tankmenge ins Bordbuch eintragen.
  • Öl nach Flughandbuch und Durchdrehen des Propellers bis zum Blubbern prüfen; nur kleine Mengen ergänzen.
  • Nach dem letzten Tagesflug reinigen; Plexiglas nur mit weichem Leder und keine kratzenden Hilfsmittel verwenden.

Wartung & Mithilfe

Die Wartung erfolgt von Gerhard Moik (ACAM - AirCraft And More) direkt in LOGO. Größere Wartungen werden bei HB Flugtechnik in Hofkirchen (LOLH) durchgeführt.

ORIGINALDOKUMENT · PDFBetriebsrichtlinien Katana · Juni 2014